Die Doppelherz-Zukunftsformula

Mit dieser Studie (Flickr it!) beweist Toyota, dass man(n) einen Supersportwagen bauen kann mit einem umweltverträglicheren Emissionsausstoß als dies bei den herkömmlichen Supersportlern anderer Hersteller derselben Klasse der Fall ist.

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FT-HS Concept
[ 2007 | Supersportwagen ]
Aggression pur

Die 2(+2)-sitzige Rennmaschine mit den Massen 4,30 Meter lang, 1,85 Meter breit und gerade mal 1,29 Meter hoch besitzt eine unvergleichliche Frontansicht. Über der riesengroßen Frontschürze sitzen ganz schmale raubfischartige LED-Leuchten. Die Rückleuchen ziehen sich in einem roten Band um das ganze Heck in welchem auch der Motor sitzt. Das ganze Mal-Eckig-Mal-Rund-Design dieses sogenanten FT-HS “Future Toyota Hybrid Sports” sieht einerseits ziemlich grob fast abstoßend aus, andererseits fasziniert es und zieht einen in seinen Bann. Deshalb ist es sowohl in unserem Slideo Beastie Beauties wie auch in unserem Fotoband Concept car visions Geneva 2007 zu sehen.

Toyota FT-HS Hybrid Sports 2007

Mit 400 PS ins dritte Jahrtausend

Hoffentlich kommt die Serienrealisierung dieses Sportwagens bzw. seiner “Hybrid-Innereien” nicht so spät, denn diese Technik brauchen wir. Toyotas Hybrid Synergy Drive und ihre Entwicklung der Hybridkomponenten Batterie, Elektromotor und die Verbindung mit Brennstoffzellen könnte die zukünftige Antwort sein auf die exponential steigende Umweltbelastung in Ballungszentren in denen nach Schätzungen des UN-Weltbevölkerungsberichtes bald fas 5 Milliarden Menschen leben werden. In dieser Studie arbeitet ein 400 PS starker 3,5-Liter-V6-Hybridmotor, der einen in 4 Sekunden von 0 auf 100 katapultiert. Um das Auto bei dieser Beschleunigung und Geschwindigkeit flach zu halten, presst ein kleiner automatisch ausfahrender Spoiler am Heck das Fahrzeug auf den Boden. Hinzukommend ist das kleine Dach, das die 2 schrägliegenden C-Säulen miteinander verbindet, versenkbar und es entstehen Targa-Gefühle. Jedoch müssen dann die +2 Passagiere draussen bleiben. Die Frontscheibe wölbt sich geradezu um die vorderen Passagiere etwa ähnlich wie in Saabs Aero X Concept und erlaubt dadurch eine 16:9-Weitsichtperspektive.

Science-Fiction-Interieur

Innen gehts nicht weniger futuristisch zu wie von außen. Das Lenkrad kommt ohne Nabe aus und wird durch einen Greifarm in der Sechs-Uhr-Posititon gehalten. Man kann wahlweise halbautomatisch per Schaltwipphebel oder per Joystick die Gänge wechseln. Der Fahrer und Beifahrer sitzen fast schwebend in den Sitzen, die mit der durchgehend trennenden Mittekonsole fest verarbeitet sind. Nur der Fahrer kann alle nötigen Informationen über das Fahrzeug an einem Zentralinstrument ablesen, das sich samt der Lenksäule verstellen lässt.

Wie weit solch eine Anordnung sinnvoll ist und vom späteren Konsumenten angenommen wird, sei dahingestellt, die Leichtbauweise mit Kohlefaser und der starke ausbaufähige Hybridmotor stellen eine richtige Alternative dar im Hinblick auf Resourcenschonung und Treibhausgasbelastung. Wir hoffen, dass dieses Projekt in anderer Form und in Studien für den Massemarkt, sowie im Klein- bzw. Mittelklassesegment zum Einsatz kommt und stetig weiterentwickelt wird.

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Kommentare

One Kommentar zu “Die Doppelherz-Zukunftsformula”

  1. Toyota FT-86 Concept: Ein roter Traum » Beitrag » BLOG.CONCARS.DE am April 4th, 2010 16:43

    [...] und Heckantrieb bildet eine Hommage an den Corolla Levin AE86, (wobei der FT-86 auch Gene der FT-HS Hybrid Sports Studie von 2007 in sich trägt. Anm. d. [...]

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