Vorsicht beim Birnenwechsel!
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Biogas
Biogas (Bio-Methan)
Wenn wir über Erdgas als alternativen Treibstoff zum herkömmlichen Rohöl sprechen, darf natürlich noch eine umweltfreundlichere Methode der Treibstoffgewinnung nicht unerwähnt bleiben. Als Alternative zur Alternative sozusagen kann Biogas auf Erdgas-Qualitätsniveau aus Biomasse hergestellt werden. Zur Biomasse zählen sämtliche organischen Stoffe, die von ihren Primärproduzenten (Pflanzen) durch die Photosynthese bereit sind nicht nutzbare Stoffe wie Kohlendioxid, Wasserstoff und Mineralstoffe in Kohlenhydrate zu transformieren. Diese “organisch gespeicherte Sonnenenergie” kann später in einem großindustriellen chemischen Verfahren zu Biogas umgewandelt werden. Als Biomasse können somit sinnvollerweise Bioabfälle, Holz oder andere (Zucht)pflanzen wie z. B. Mais und Getreide dienen. Selbst Dung kann als Biomasse zur Gewinnung von Biogas (auch Kompogas) genutzt werden. Eine Perfektionierung des Produktionsablaufs und klimaneutrale Abstimmung der eingesetzten Energielieferanten zur Gewinnung von Biogas im großindustriellen Maßstab könnten somit eine der zukunftsweisendsten Alternativen zur Lösung unseres Mobilitätsproblems sein.
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Erdgas (CNG)
Erdgas
Im Gegensatz zum Autogas, dass auf keinen Fall mit Erdgas gleichgesetzt werden darf, allein schon wegen dem geologischen Ursprung und der andersartigen industriellen Verarbeitung, kann Erdgas (CNG, lies: Compressed Natural Gas) nicht nur zum Heizen und Kochen in Haushalten genutzt werden, sondern steht dem mobilen Menschen als alternativer Treibstoff zur Verfügung. Zwar hat sich Erdgas ziemlich gut bei öffentlich-rechtlichen Unternehmen wie Stadtbusse und Taxiunternehmen durchgesetzt, der große Erdgasfahrzeugboom im privaten Konsumentenbereich ist trotz Serienfahrzeugangebot vieler Markenhersteller bis dato ausgeblieben. Dabei kann ähnlich wie beim LPG-Betrieb jeder handelsübliche Ottomotor zum Erdgasbetrieb umgerüstet werden mit ähnlichen Vor-und Nachteilen. Dann spricht man vom bivalenten Antrieb. Das Gegenstück dazu ist der monovalente Antrieb, hier handelt es sich um ein reines Erdgasfahrzeug, dass aber einen Nottank von 15 l Benzin bereitstellt. Ein reiner Erdgasmotor ist technisch besser abgestimmt, hat einen optimaleren Kraffstoffverbrauch zu günstigeren Schadstoffemissionswerten. Der wohl beste Entscheidungsgrund zum Kauf eines Erdgasfahrzeugs ist die staatlich steuerliche Subvention, einerseits des Treibstoffs Erdgas andererseits durch eine minimierte Kraftfahrzeugsteuer.
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Autogas (LPG)
Autogas (LPG)
Ein Treibstoff, der sich mittlerweile immer mehr durchsetzt und europa-und weltweit alternativ flächendeckender an Tankstellen angeboten wird ist das LPG (lies: Liquified Petroleum Gas) im Volksmund auch Autogas genannt. Es handelt sich hier wie schon aus dem englischen Begriff zu ersehen ist, um ein Flüssiggas, das aus herkömmlichen Benzin also der Weiterverarbeitung fossiler Brennstoffe industriell gewonnen wird. Es kann durch eine entsprechende Fahrzeugumrüstung in herkömmlichen Ottomotoren zum Einsatz kommen. Meistens wird in der Reserveradeinbuchtung der runde Autogas-Tank untergebracht. Denkbar sind aber auch Flüssiggas-Flaschen im Kofferraum, die jedoch die Transportkapazität mindern bzw. auch Unterflurtanks d.h. also Tanks, die am Fahrzeugunterboden angebracht oder installiert werden. Dies hängt je von Fahrzeugmodell und Marke ab. Je nach Tankvolumen können somit zwischen 350 und 1000 km Reichweite bewältigt werden. Es gibt 2 Möglichkeiten der technischen Umsetzung: entweder der Vollbetrieb oder bivalenter Betrieb. Beim Vollbetrieb wird das gesamte Fahrzeug allein durch Autogas angetrieben. Vor allem seriengefertigte Neuwagen bevorzugen diese Art. bei Gebrauchtwagen wird meistens durch einen im Fahrzeuginneren angebrachten Schalter der bivalente Antrieb, also das Wechseln zwischen Benzin-und Autogasantrieb ermöglicht.
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Neue ADAC-Serie: Die Zukunft des Autos (Teil 1)
Das aktuelle Clubmagazin der ADAC-Mitglieder “ADAC Motorwelt” bringt beginnend mit der Heftausgabe Nr. 10 Oktober 2008 eine neue informative Artikelserie mit dem Titel “Alternative Antriebe - Die Zukunft des Autos“. In den bevorstehenden 5 Leseartikeln werden folgende Themen angesprochen:
- Heft-Nr. 10 Oktober 2008: Teil 1 Der Auftakt
- Heft-Nr. 11 November 2008: Teil 2 Elektro
- Heft-Nr. 12 Dezember 2008: Teil 3 Wasserstoff
- Heft-Nr. 1 Januar 2009: Teil 4 Brennstoffzelle
- Heft-Nr. 2 Februar 2009: Teil 5 Alternative Kraftstoffe.
Allen Nicht-ADAC-Mitgliedern und Autofans würde ich raten sich das monatlich erscheinende Clubmagazin von einem aktiven Mitglied zu krallen und darüber zu lesen wie wir uns morgen fortbewegen werden und an welchen Möglichkeiten die Autoindustrie weltweit derzeit mit Nachdruck arbeitet. Hier bei uns gibt es eine kleine Zusammenfassung des gedruckten Materials.
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SunDiesel
SunDiesel
Eine andere Möglichkeit alternative Treibstoffe auf Pflanzenbasis zu erzeugen ist das vielsprechende Synthetisieren von SunDiesel (oder auch SunFuel bei VW, Biotrol bei Daimler). Hier werden unter dem Begriff BtL, was soviel heisst wie Biomass to Liquid (deutsch: Biomasse zu Flüssigstoff), aus fester Biomasse zumeist Holz, Stroh und alle anderen cellulose-, hemicellulose- und linginhaltige Stoffe in einem komplizierten chemischen Syntheseverfahren zuerst in ein Gas verwandelt, welches dann im zweiten Schritt zu Flüssigtreibstoff transformiert wird.
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Pflanzenoel
Pflanzenöl
Zwar verstehen die meisten Autofahrer unter Pflanzenöl-Kraftstoff den schon erwähnten Rapsöl-Kraftstoff alias Biodiesel, jedoch können Dieselmotoren mit der entsprechenden Umrüstung mit jeglicher Art von Pflanzenöl (umgangssprachlich: Pöl) als Treibstoff genutzt werden. Es gibt ca. 1000 verschiedene Ölpflanzen, die als pflanzliche Biokraftstoffe genutzt werden könnten darunter als bekannteste Vertreter das Rapsöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Kürbiskernöl, Maiskeimöl, Palmöl und viele weitere exotischere Ölpflanzen. Nach entsprechender Reinigung und Entwässerung können auch gefilterte Speisealtöle und Speisefette als Energielieferant genutzt werden.
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Biodiesel
Biodiesel

Beispiel eines Biodiesel-Logos
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Der Benzinmotor
Benzin-/Ottomotoren (Fremdzünder)
Dieser Motortyp wird auch Fremdzünder genannt, da zum Herbeiführen des Verbrennungsprozesses des durch den Vergaser geregelten Benzin-Luft-Gemisches eine externe Zündhilfe (z.B. durch Zündkerzen die den nötigen Zündfunken liefern) vonnöten ist. Als Treibstoff wird hauptsächlich Benzin verwendet. Es können aber auch Gase auf Methan-Basis wie z.B. Autogas, Biogas, Flüssiggas, Erdgas etc. zum Einsatz kommen, was aber eher als alternative Treibstoffe angesehen werden sollte.
Vorteile:
Fakt ist …
- … daß der Benzinmotor einen saubereren Verbrennungsprozess hat als der Dieselmotor, somit weniger feinstaubige krebserregende Rußpartikel als Schadstoffemission entstehen
- … daß der Benzinmotor einen ruhigeren und leiseren Motorlauf bei Dauerbetrieb hat
- … daß der Benzinmotor höhere Hubraumzustände zulässt und somit ein höheres Drehmoment und größere PS-Performance mit sich bringt
Nachteile:
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Der Dieselmotor
Dieselmotoren (Selbstzünder)
Dieser Motortyp wird auch Selbstzünder genannt, da zum Herbeiführen des Verbrennungsprozesses keine externe Zündhilfe benötigt wird. Alleine die Zuführung reiner Luft und die hohe Verdichtungseigenschaft des Treibstoffs Diesel reichen aus zur Selbstzündung/Explosion des Energielieferanten um eine kontinuerliche Taktfähigkeit in Gang zu bringen.
Seit der Erfindung des Dieselmotors durch den deutschen Ingenieur Rudolf Diesel im Jahre 1892 wurde der Dieselmotor von verschiedenen Herstellern weltweit in Punkto Kompaktheit, Anordnung der Hauptbestandteile, Verbrauch und ergonomischen Design stetig weiterentwickelt. Die größten Verteter des Dieselmotors und die Unternehmen, die am meisten für den wirtschaftlichen Erfolg des Dieselmotors getan haben, sind Daimler-Benz im Hinblick auf den Turbodiesel und Volkwagen/Audi im Hinblick auf den Verbrauch.
















