Renaults Z.E. Family: Fluence und Zoé als E-Mobile auf Marktreife getrimmt
Da wir schon die beiden französischen Stände von Citroen und Peugeot in diesem Runabout-Report begangen haben, fehlt uns noch ein ganz großer Franzose. 3x Mal dürft ihr raten wenn ich damit meine: natürlich darf Renault (Stand-Nr. 4130) in einem Report über Konzepte und Studien nicht fehlen. Dieser Hersteller hat eine der besten Designabteilungen weltweit, auch wenn auf der diesjährigen Messe in Genf nichts premiäres gezeigt wurde, möchte ich die Vorstellung der Elektro-Familie Z.E. (Zero Emission) mit ihren wichtigsten Vertretern [9a] Fluence Z.E. Concept (Flickr it!) und [9b] Zoe Z.E. Concept (Flickr it!), die bereits im großen Zuge der Elektrooffensive bereits in Frankfurt auf der IAA letztes Jahr als Weltpremiere gezeigt worden sind. Die anderen beiden kleineren Vertreter sind das Kangoo Z.E. Concept welches ab dem ersten Semester 2001 primär für Berufsleute verfügbar sein wird und im französischen MCA Werk gebaut wird. Das andere ist das Twizy Z.E. Concept, welches ebenfalls ab 2011 in einer kommerzialisierten Form die Lösung für urbane Mobilität sein soll und im spanischen Werk in Valladolid gefertigt wird.
Beginnen wir aber mit dem wohl größten Hoffnungsträger der Renault Elektro-Familie, dem Fluence Z.E. Concept. Renault kündigte bereits auf der IAA in Frankfurt bis Ende diesen Jahres mit einem 100 %-Elektrofahrzeug auf den Markt kommen zu wollen. Also kein Hybrid, so wie die meisten anderen Aussteller versprachen, sondern sofort voll aufs Ganze frei nach dem Motto “Wenn schon Umwelt, dann richtig!”

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In ihrem Touchpanel zum Fluence Z.E. Concept verspricht uns Renault mit elektrisierender Leidenschaft ein 100%-ig emissionsfreies Fahrzeug zu produzieren. “Die Solarzellen auf dem Panoramadach, das Armaturenbrett und der hintere Bereich sind grafisch wie ein geometrisches Netz geformt. Dieses Motiv wird auch im Design des Kühlergrills und den Sitzbezügen wieder aufgenommen.
Die modernen Frontscheinwerfer sind spezifisch aufgebaut: unter den Positionslichtern leuchten zwei präzise und effiziente Scheinwerfer, dessen Prismensystem der Lichtbündelung dient.
Das Armaturenbrett verfügt übe die neuesten und intuitiv bedienbaren Technologien. Ein TFT-Touch-Screen (Thin Film Transistor) zeigt Multimedia-Informationen und Fahrhilfen wie die Navigation und die nächste “Quickdrop”-Station.
Die Armlehne vorne beherbergt den Start-/Stop-Knopf, die Bedienelemente für Klimaanlage und Lautstärke sowie das neue Samsung Jet Mobiltelefon mit Touch-Screen. Dieses Telefon verfügt über eine Freisprecheinrichtung und erlaubt das Abspielen von Musik oder von Filmen auf den in den Rückenlehnen der Vordersitze integrierten Bildschirmen.
Das Fahrzeug als Ganzes wurde konzipiert, um Energie besser zu nutzen. Die Solarzellen spenden Energie, welche einen Teil der Bedürfnisse abdeckt. Somit kann die Batterie teilweise entlastet werden. Die Dreizonen-Klimaanlage sorgt für eine optimale Temperaturregulierung.”
Der Fluence hat eine Länge von 4,82, Breite von 1,88 und eine Höhe von 1,52 Metern. Das Kofferaumwolumen beträgt 327 Kubikdezimeter, das Konzept wiegt leer 1600 kg. Die Lithium-Ionen-Batterieeinheit würde eine Leistung von 70 kW also ganzen 95 PS entfalten und den Motor bei einem maximalen Drehmoment von 225 Nm arbeiten lassen. Die Reichweite würde bei 160 km liegen. Das Getriebe ist direkt mit Untersetzungsgetrieben und Invertern vorne und hinten.
Renault bietet 3 Auflademöglichkeiten für den Fluence:
- Die Standardaufladung
In 4 bis 8 Stunden mittels einer normalen Haushaltssteckdose (220V 10 A oder 16 A). Dieses System ist für Fahrzeuge gedacht, welche nachts in einem privaten Parkhaus oder tagsüber in einem Firmenparkhaus stehen. Aber es ist auch für Wohn- und Hauseigentümer mit eigenem Stellplatz oder Garage geeignet. - Die Schnellaufladung
In 20 Minuten mittels Ladestationen, welche in der Nähe von Wohngebieten, Geschäftsvierteln und Einkaufszentren platziert sind. Zu dieser Vision gehört natürlich eine Infra-Struktur in den Städten mit günstig platzierten Strom-Ladestationen, die in Zusammenarbeit mit örtlichen oder regionalen Energieunternehmen aufgestellt werden und dessen Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser und Sonne herkommen muss, sonst wäre die gesamte Idee des Elektrofahrzeugs durch die schlechte Klimabilanz bei der Herstellung des Stroms in Kern- oder Kohlekraftwerken ziemlich unsinnig. - Unmittelbare Aufladung
In 3 Minuten in einer Batterietausch-Station dank des exklusiven Systems “Quickdrop”. Die Allianz Renault-Nissan hat bekannt gegeben, Lithium-Ionen-Batterien in den Vereinigten Staaten, Japan, Frankreich und Großbritannien zu produzieren, um die Herstellungswerke für Elektrofahrzeuge direkt beliefern zu können. Dank dieses Dispositivs wird die Allianz über 500.000 Batterien pro Jahr herstellen können.
Dieses System der automatisierten Batterie-Wechselstube halte ich für die beste Idee und das beste Konzept, das bis dato von einem Automobilhersteller präsentiert und vorangetrieben wird. Laut Renault soll dieses System in Zusammenarbeit mit der israelischen Firma Better Place in Israel ab 2011 als Pilotprojekt starten. Die Möglichkeiten eines europaweiten Infrastruktur-Aufbaus halte ich für gut machbar. Dazu müsste Renault bei alen seinen Händlern europaweit ein “Quickdrop”-Stationsnetz aufbauen. In Zusammenarbeit mit übrigen Herstellern wie Nissan oder Peugeot und Citroen ergäbe das eine sehr gute flächendeckende Versorgung von automatisierten Akku-Wechselports. Wenn sich die Hersteller bemühen würde in diese Richtung zusammenzuarbeiten, so wäre bereits in spätestens 20 Jahren der Hybrid- oder Verbrennungsmotor überholt. Das wäre ein wirklich zukunftsträchtiges Projekt. Doch wie ich beiläufig in Gesprächen unter Fachleuten am Fluence-Stand mitbekam gestaltet sich die Suche nach potenziellen Partnern in Deutschland als sehr schwierig.
Wie diese “Quickdrop”-Stationen aussehen könnten, wurde in einem Miniaturmodell auf dem Fluence-Stand gezeigt.
Auto-motor-und-sport.de Das Familien-Elektroauto kommt zur IAA
Grueneautos.com Elektroauto Renault Fluence Z.E. Concept
Renault.de Z.E.-Website
Das zweite nennenswerte Konzept ist das Zoé Z.E. Concept. Dieses Fahrzeug würde in einem Serienfahrzeug ab 2012 für tägliche Fahrten in die Stadt oder andere Agglomerationen zur Verfügung stehen und im französischen Werk Flins hergestellt werden.

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Wir von concars.de schon. In unserem Blog haben wir einen kleinen Beitrag zu diesem damals kleinen City-Flitzer geschrieben. Nun ist aus dem 2+1-Sitzer ein etwas größerer 4-Sitzer geworden und er wurde mit der Z.E.-Technologie kombiniert. Heraus kommt das [9b] Zoé Z.E. Concept (Flickr it!).
O-Ton Renault: “Wäre dieses Fahrzeug ein Ort, müsste er wohl „Spa Zoe Z.E.“ heißen. Denn die Fahrt in dem völlig emissionsfreien Viersitzer bedeutet Erholung pur. Das liegt zum einen an der neuartigen Klimatisierung, die Renault gemeinsam mit Biotherm, der Hautpflege-Marke der Kosmetik-Gruppe L’Oréal, entwickelt hat. Die Klimaanlage versprüht feinste Dosen einer wohltuenden hautpflegenden Lotion; ein Sensor ermittelt Schadstoffe in der Außenluft und verhindert ihr Einströmen. Und schließlich verteilen feinste Zerstäuber ätherische Öle in der Innenraum-Luft, deren Wirkung jeweils zur aktuellen Fahrsituation passt: etwa entspannend auf der Fahrt in den Feierabend oder konzentrationsfördernd bei der nächtlichen Autobahnfahrt.
Vor allem aber beweist Renault mit dem Zoe Z.E. Concept erneut, wie viel Design, Dynamik und Fahrfreude in seinen neuen Null-Emissionen-Fahrzeugen steckt: Bei der Formgebung des vielseitigen Stadtautos gehen Eleganz und Effizienz Hand in Hand. Die auf perfekte Aerodynamik abgestimmte Linie mit der markant hohen Front und dem sanft ausstreichenden Heck erinnert fast ein wenig an die Silhouette des sympathischen Renault 4CV. Der „französische Volkswagen“ läutete durch sein großes Raumangebot bei kompakten Ausmaßen – verbunden mit seinem günstigen Preis – in den 1950er Jahren eine neue Ära der Massenmotorisierung ein.
Eine Zeitenwende markiert nun auch der Zoe Z.E. Concept. Das nur 4,10 Meter lange Elektroauto soll erste Wahl sein als Zweitwagen für mobile Stadtmenschen. Der 70 kW (rund 95 PS) starke und fast lautlose Elektromotor ist der ideale Antrieb für die täglichen Fahrten zu Schule und Arbeitsplatz, zum Einkaufen oder zu Besuchen bei Freunden.
Das Design des Renault Zoe Z.E. spiegelt das innovative Null-Emissionen-Konzept in jedem Detail wider: Das Dach ist als intelligente Schutzmembran ausgeführt, die den Innenraum gegen Hitze und Kälte isoliert und über integrierte Solarzellen zudem Energie gewinnt. Eine „zweite Haut“ aus Polyurethan-Gel schützt die energieeffizienten, blau getönten Lichter an Front und Heck. Die an Supersportwagen erinnernden Einlässe vor der Hinterachse leiten Kühlluft an die Batterien und erlauben zugleich kurze Blicke auf einige der stromlinienförmigen Aufhängungselemente. Und ein ab 90 km/h automatisch ausfahrender Heckspoiler – bestückt mit LED-Bremslichtern – optimiert die aerodynamisch ausgefeilte Linie.
Technologie bis ins Detail bietet auch das Interieur. So ist der gesamte Armaturenträger mit einer mineralischen Folie überzogen, die bei Berührung eine Reihe von Touchscreen-Menüs anzeigt. Alle Informationen zu Batterieladung, Reichweite, Navigation etc. liefert ein zentraler 16:9-TFT-Bildschirm unter einer futuristischen Glaskuppel. Auf Wunsch übernimmt ein Avatar – eine aus dem Internet herunterzuladende Kunstfigur – die Kommunikation mit dem Fahrer. Und so wie die Klimatisierung die Düfte ganz auf den Moment abstimmt, lässt sich auch die Innenraumbeleuchtung an die eigene Stimmung und jeweilige Fahrsituation anpassen – oder die clevere Elektronik gleicht den Beleuchtungston selbstständig an die Bekleidung des Fahrers an. Der Renault Zoe Z.E. Concept ist eben nicht nur in seiner Umweltbilanz ein leuchtendes Beispiel.”
Auto-motor-und-sport.de Genießer-Elektroauto von Morgen
Hybrid-autos.info Renault Zoe Z.E. Concept 2009
Autobild.de Große E-Offensive bei Renault
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