alt. Benzin

Die alternativen Antriebstechnologien

Verbrennungsmotoren

Benzin-/Ottomotoren (Fremdzünder)

Autogas (LPG) kommentieren »

Beispiel eines Autogas-Logos

Beispiel eines Autogashersteller-Logos / bildquelle: www.lpgaustralia.com.au

Ein Treibstoff, der sich mittlerweile immer mehr durchsetzt und europa-und weltweit alternativ flächendeckender an Tankstellen angeboten wird ist das LPG (lies: Liquified Petroleum Gas) im Volksmund auch Autogas genannt. Es handelt sich hier wie schon aus dem englischen Begriff zu ersehen ist, um ein Flüssiggas, das aus herkömmlichen Benzin also der Weiterverarbeitung fossiler Brennstoffe industriell gewonnen wird. Es kann durch eine entsprechende Fahrzeugumrüstung in herkömmlichen Ottomotoren zum Einsatz kommen. Meistens wird in der Reserveradeinbuchtung der runde Autogas-Tank untergebracht. Denkbar sind aber auch Flüssiggas-Flaschen im Kofferraum, die jedoch die Transportkapazität mindern bzw. auch Unterflurtanks d.h. also Tanks, die am Fahrzeugunterboden angebracht oder installiert werden. Dies hängt je von Fahrzeugmodell und Marke ab. Je nach Tankvolumen können somit zwischen 350 und 1000 km Reichweite bewältigt werden. Es gibt 2 Möglichkeiten der technischen Umsetzung: entweder der Vollbetrieb oder bivalenter Betrieb. Beim Vollbetrieb wird das gesamte Fahrzeug allein durch Autogas angetrieben. Vor allem seriengefertigte Neuwagen bevorzugen diese Art. bei Gebrauchtwagen wird meistens durch einen im Fahrzeuginneren angebrachten Schalter der bivalente Antrieb, also das Wechseln zwischen Benzin-und Autogasantrieb ermöglicht.

Vorteile:

Fakt ist …

Nachteile:

Fakt ist aber auch …

Erdgas kommentieren »

Beispiel eines Erdgas-Logos

Beispiel eines Erdgas-Logos / bildquelle: www.verkehrsbetriebe.de

Im Gegensatz zum Autogas, dass auf keinen Fall mit Erdgas gleichgesetzt werden darf, allein schon wegen dem geologischen Ursprung und der andersartigen industriellen Verarbeitung, kann Erdgas (CNG, lies: Compressed Natural Gas) nicht nur zum Heizen und Kochen in Haushalten genutzt werden, sondern steht dem mobilen Menschen als alternativer Treibstoff zur Verfügung. Zwar hat sich Erdgas ziemlich gut bei öffentlich-rechtlichen Unternehmen wie Stadtbusse und Taxiunternehmen durchgesetzt, der große Erdgasfahrzeugboom im privaten Konsumentenbereich ist trotz Serienfahrzeugangebot vieler Markenhersteller bis dato ausgeblieben. Dabei kann ähnlich wie beim LPG-Betrieb jeder handelsübliche Ottomotor zum Erdgasbetrieb umgerüstet werden mit ähnlichen Vor-und Nachteilen. Dann spricht man vom bivalenten Antrieb. Das Gegenstück dazu ist der monovalente Antrieb, hier handelt es sich um ein reines Erdgasfahrzeug, dass aber einen Nottank von 15 l Benzin bereitstellt. Ein reiner Erdgasmotor ist technisch besser abgestimmt, hat einen optimaleren Kraffstoffverbrauch zu günstigeren Schadstoffemissionswerten. Der wohl beste Entscheidungsgrund zum Kauf eines Erdgasfahrzeugs ist die staatlich steuerliche Subvention, einerseits des Treibstoffs Erdgas andererseits durch eine minimierte Kraftfahrzeugsteuer.

Vorteile:

Fakt ist …

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Fakt ist aber auch …

Biogas (Bio-Methan) kommentieren »

Beispiel eines Biogas-Logos

Beispiel eines Biogas-Logos / bildquelle: www.olegkantorovitch.de

Wenn wir über Erdgas als alternativen Treibstoff zum herkömmlichen Rohöl sprechen, darf natürlich noch eine umweltfreundlichere Methode der Treibstoffgewinnung nicht unerwähnt bleiben. Als Alternative zur Alternative sozusagen kann Biogas auf Erdgas-Qualitätsniveau aus Biomasse hergestellt werden. Zur Biomasse zählen sämtliche organischen Stoffe, die von ihren Primärproduzenten (Pflanzen) durch die Photosynthese bereit sind nicht nutzbare Stoffe wie Kohlendioxid, Wasserstoff und Mineralstoffe in Kohlenhydrate zu transformieren. Diese “organisch gespeicherte Sonnenenergie” kann später in einem großindustriellen chemischen Verfahren zu Biogas umgewandelt werden. Als Biomasse können somit sinnvollerweise Bioabfälle, Holz oder andere (Zucht)pflanzen wie z. B. Mais und Getreide dienen. Selbst Dung kann als Biomasse zur Gewinnung von Biogas (auch Kompogas) genutzt werden. Eine Perfektionierung des Produktionsablaufs und klimaneutrale Abstimmung der eingesetzten Energielieferanten zur Gewinnung von Biogas im großindustriellen Maßstab könnten somit eine der zukunftsweisendsten Alternativen zur Lösung unseres Mobilitätsproblems sein.

Vorteile:

Fakt ist …

Nachteile:

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Bio-Ethanol / Alkohol kommentieren »

Beispiel eines Bioethanol-Logos

Beispiel eines Bioethanol-Logos / bildquelle: www.bio-etanol.de

Im Zuge des Biomass to Liquid-Verfahrens kann noch ein weiterer alternativer Biokrafstoff für den Einsatz in Benzin-und Ottomotoren hergestellt werden. Man redet hier von Bioethanol (auch Agraralkohol) der dem gewöhnlichen Benzin beigemischt werden kann um das Emissionsverhalten während des Verbrennungsprozesses nachhatlig zu verändern. Je nachdem wie hoch der Ethanol-Anteil im herkömmlichen Benzin ist, redet man von E2, E6, E10, E15, E25, E60, E85 oder E100. Bei E85 handelt es sich demnach um eine neue Treibstoffart mit 85 % Ethanol und 15 % Benzin, bei E100 logischerweise um reines Bioethanol. Wie bei SunDiesel oder Biogas wird für die Herstellung von Bioethanol pflanzlicher Abfall, Holz, Stroh oder Ganzpflanzen wie Mais, Getreide, Zuckerrohr, Zuckerrüben etc. verwendet.

Aus diesem Grunde ergibt sich auch hier die Debatte um die Umweltverträglichkeit dieses Treibstoffs, da beim Anbau der benötigten Biomasse beim übermässigen Düngen der entstandenen Monokulturen klimaschädliches Lachgas freigesetzt wird, dass die spätere Einsparung beim Konsum des Bio-Ethanols wieder zunichte macht oder sogar den Treibhauseffekt verstärkt. Dennoch setzen die USA und die südamerikansichen Staaten verstärkt auf den Anbau von bioethanolfähigen Ganzpflanzen. Vorallem Brasilien ist einer der größten Produzenten von Bioethanol. In Europa ist die Bioethanol-Herstellung noch nicht derartig fortgeschritten. In Deutschland gibt es augenblicklich ca. 200 Ethanol-Tankstellen mit steigender Tendenz. Andererseits wird hierzulande über die staatlich festgelegte prozentuale Beimischung gestritten, da je höher der Bioethanol-Anteil im Benzin ist die Unverträglichkeit herkömmlicher Ottomotoren immer weiter steigt.

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Fakt ist aber auch …

Wasserstoff kommentieren »

Ich tanke Wasserstoff

Ich tanke Wasserstoff / bildquelle: www.saubereautos.at

Eine der wohl zukunftsträchtigsten Alternativen zum Rohöl könnte der Betrieb des Verbrennungsmotors mit Wasserstoff sein. Dazu reicht es zwar nicht den eigenen gebrauchten Benzinmotor nachzurüsten um Wasserstoff tanken zu können, aber die Grundlage für den modifizierten Wasserstoffmotor bildet der herkömmliche Ottoverbrennungsmotor. Wie allgemein irrtümlich angenommen wird, bei Wasserstoff handele es sich um Wasser und dieses wäre auf der Erde unbegrenzt zur Verfügung, ist das flüssige Wasserstoff-Knallgas ein künstlich hergestellter Treibstoff der im modizifierten Verbrennungsmotor durch mehrere Kammern und Prozesse durch die Zufuhr von Sauerstoff und des Fremdzündens durch eine Zündkerze aus dem flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand versetzt wrid, bei der sich das Knallgas-Luftgemisch verdrängt und somit den Kolbenmotor zum Rotieren bringt. Als Abgase entstehen dabei reiner unschadlicher Wasserdampf und die Abgase Stickstoffmono- und dioxide, die 50 % weniger belastend sind als beim Ottomotor mit Katalysator.

Vorteile:

Fakt ist …

Nachteile:

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