Jeep [JEEP] (1)

Jeep - Das Original

Jeep Logo | Click for history >>>Nebst Chrysler und Dodge befindet sich noch der Geländewagenhersteller Jeep in der Chrysler Corporation.
Eigentlich fängt die Geschichte dieses Unternehmens nicht gerade marketingfördernd an, denn die Geburtsstunde Jeeps war in den 40er Jahren kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs als die US Army eine Ausschreibung an 135 Automobilhersteller startete durch die Nachfrage nach einem robusten Geländefahrzeug für den Kriegseinsatz gegen Nazi-Deutschland. In die Endauswahl kamen in nur 49 Tagen die Prototypen der Hersteller American Bantam, Willys-Overland und natürlich Ford. Am besten überzeugte die Militärs der Quad von Willys. Daraus resultierte dann später der Willys MB besser bekannt als Jeep. In sämtlichen amerikanischen Kriegsfilmen zum 2. Weltkrieg und Vietnam sieht man dieses Fahrzeug als Einsatzfahrzeug der US Army. Eine Legende wurde geboren!

1945 baute man den CJ-2A, eine landwirtschaftlichere Version ohne Türen, mit größeren Scheinwerfern, einem externen Tankdeckel und dem seitlich angebrachten Reserverrad. Dieses Fahrzeug war der Renner bei Farmern und Bauarbeitern. 1 Jahr später folgte der Station Wagon, eine 7-sitzige Kombilimousine aus Stahl, die mit ihrem 2-Rad-Antrieb eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h erreichte. 1948 erweiterte Willys seine Modellreihe um einen etwas eleganteren Freizeit-Offroader namens Jeepster. 1949 baute man dann eine etwas größere Version des CJ-2A für landwirtschaftliche Zwecke - den Pick-up Truck. Er bekam den unvergleichlichen vertikalen Kühlergrill, der heute noch ein Markenzeichen aller Jeep-Modelle ist.

1953 geprägt durch die Rock’n'roll-Bewegung brachte Willys wieder einen Geländewagen für den freizeitaktiven Privatmann heraus. Er basierte zwar weitesgehend auf der MB-Karosserie, unterschied sich aber durch einen bulligeren Kühlergrill von seinem Vorgänger um dem Vierzylindermotor Hurricane F-Head mehr Platz zu bieten. Er bekam die Bezeichnung CJ-3B besser bekannt als Wrangler. Dem folgte ein Jahr später der CJ-5 mit weicheren Konturen und größeren Abmessungen. Durch die ständige Weiterentwicklung der Triebwerke, der Achsen, der Getriebe und des Sitzkomforts wurden die Jeep Geländefahrzeuge immer robuster, größer und optisch ansprechender. 1957 entwickelte man die Truck-Versionen weiter und brachte die Modelle F-150 und FC-170 heraus.

Die 60er Jahre zeichneten sich bei Jeep durch die Serienproduktion von Kombilimousinen aus. 1962 brachte man den Wagoneer auf den Markt, eine lange Kombiversion mit Sechszylindermotor und oben liegenden Nocken. 1963 setzte man die im Jahre ‘49 begonnene Pick-up Truck-Tradition fort und kreierte den Gladiator. 1966 brachte man eine noch luxuriösere Version des Wagoneers heraus, den Super Wagoneer. Der bekam einen Vigilante-V8-Motor, ein automatisches Turbo-Hydra-Matic-Getriebe, Servolenkung und Bremsen mit Bremskraftverstärker verpasst. 1967 drehte man dann vollends auf: den Jeepster Commando gab es in 5 verschiedenen Varianten einschließlich Pick-up, Cabrio, Kombi und Roadster.

In den 70er Jahren baute man neue Pick up & Truck-Modelle. Darunter 1971 den Honcho. Das Innenraumdesign übernahm in einer Sonderversion niemand anders als Levi’s. 1974 dann der 2-türige Wagoneer-Nachfolger namens Cherokee Chief. 1976 feiert die American Motor Corporation ihren 35-sten Geburtstag und legt die Wrangler-Reihe in seiner siebten Generation CJ-7 auf, verpasst ihm aber den Markennamen Renegade. Dieser Jeep kam auch mit den Ausstattungsmerkmalen Stahltüren und Kunststoffdach heraus.

1984 wird das Cherokee-Modell komplett überarbeitet und ohne den Chief-Zusatz auf den Markt gebracht - der Cherokee XJ. Davon gibt es dann auch eine Super Wagoneer-Version. Die Einheitskarosserie nimmt Einzug in der Serienherstellung, es gibt 2- und 4-türige Versionen. Der Wrangler geht in einer 8-en Version auf mit dem Namen CJ-8 Scrambler. 1988 führte der Comanche die traditionelle Pick up-Bauweise des Gladiators und Honchos fort, war aber auch das letzte Pick up-Modell, da die Serienproduktion von diesen 2-bzw. 3-Sitzern mit Ladefläche 1992 eingestellt wurde. Am Ende der 80er Jahre wird die Cherokee-Baureihe durch den Grand Cherokee ZJ nochmal verbessert.

Die 90er Jahre waren bei Jeep die Jahre der Marken-und Modellpflege. Es kristallisieren sich die Baureihen Wrangler, Cherokee und Grand Cherokee als Prestige-Träger heraus, die auch heute noch den Grundstock der Modellpalette bilden. 1990 kam der Wrangler YJ mit eckigen Scheinwerfern heraus, man machte dies aber wieder rückgängig beim TJ 1996. 1997 kommt der neue Cherokee heraus, im selben Jahr läuft der 1-Millionste vom Band. 1999 bekommt die Luxusvariante Grand Cherokee WJ den komplett neuen Allradantrieb Quadra-Drive verpasst, das bis heute immer noch eines der fortschrittlichsten Allradsysteme auf dem weltweiten Markt ist.

Im neuen Jahrtausend bekommen die gestandenen Modelle Cherokee und Wrangler eine gehörige Portion Facelifting im Liberty bzw. im Rubicon. Heute hat Jeep seine Modellpalette soweit aufgespaltet, dass man auf dem Markt mit den Modellen Patriot, Compass, Wrangler, Cherokee, Grand Cherokee und Commander die Geländewagen-Nische fast völlig beherrscht.
Unsere Concept Cars-Historie beginnt aber mit den folgenden auf den internationalen Messen präsentierten Studien:

The green mile
Renegade Concept (2008|Geländewagen)
H6/S6440/D100308/T17:46MEZ
In der Chrysler Messeecke des Genfer Auto-Salons präsentierte der amerikansiche Automobilkonzern als Vertreter der Geländewagen-Fraktion das neue Renegade Concept (Flickr it!).

Jeep Renegade Concept

Jeep zeigte uns einen 2-sitzigen Verteter eines Crossover Coupés ohne Dach und ohne Seitenfenster. Alleine die schwarzen A- und C-Säulen ragen aus dem grünen Korpus heraus, sowie eine kleine Windabweiser-Schutzscheibe, die Seitentüren sind transparent.

Dieses Fahrzeug braucht auch nicht mehr, denn wie es seine ganze Struktur zeigt, ist es nicht für Höchstgeschwindigkeiten ausgelegt, sondern für kompromislosen Gelände-Fahrspaß. Und das obwohl für den Antrieb ein Lithium-Ionen-Batteriepack kombiniert mit einem 1,5 l BlueTec Dieselmotor sorgt, welcher das Vehikel bis zu 110 Meilen pro Gallone, insgesamt ca. 640 km, weit kommen lässt. Das gesamte Antriebskonzept soll 268 PS entwickeln und von 0 auf 100 in unter 9 Sekunden kommen. Die Höchstgeschwindigkeit würde etwa 144 km/h betragen. Für Strandfans und Surfer völlig ausreichend, will man seinen Strandbuggy mitnehmen, so ist auf der hinteren kleinen Pick-up Ladefläche dafür genügend Platz.

[i-Spot] Renegade Concept-Video ansehen
[i-Links] Mehr zu diesem CC auf: alle-autos-in.de Bericht | autobild.de News | auto-motor-und-sport.de News Foto-Show | conceptcarz.com Datenbank | diseno-art.com Enzyklopädie

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